Logistik

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Informationen und Neuigkeiten rund um die Weiterbildungen zum Logistikmeister in Bremen.

Geprüfte/r Logistikmeister/in

 

Ein optimaler Material- und Informationsfluss ist die Voraussetzung für eine hohe Lieferbereitschaft und für eine kundenorientierte, termingerechte Auftragsbearbeitung. Logistikmeister/innen sind verantwortlich dafür, dass eben dieser Material- und Informationsfluss in jeder Hinsicht gesichert ist. Als Lager- und Logistikexperten sind sie je nach Größe und Struktur des Betriebes verantwortlich für den reibungslosen Warenein und -ausgang, für die Verpackung von Waren und Gütern sowie für die Kommissionierung von Waren. Neben der Lagerverwaltung und -steuerung optimieren sie die Zusammenarbeit mit anderen Betriebsteilen, überwachen die Entwicklung von Kosten, verwalten Budgets und übernehmen Kontroll- und Leitungsfunktionen.

Zielgruppe: Mitarbeiter aus dem Bereich der Logistik.

 

Zulassungsvoraussetzungen

(1) Zur Prüfung im Prüfungsteil "Grundlegende Qualifikationen" ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist: 1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf aus dem Bereich der Logistik oder 2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder 3. eine mindestens vierjährige Berufspraxis.

(2) Zur Prüfung im Prüfungsteil "Handlungsspezifische Qualifikationen" ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist: 1. das Ablegen des Prüfungsteils "Grundlegende Qualifikationen", das nicht länger als fünf Jahre zurückliegt, und 2. im Fall des Absatzes 1 Nummer 1 mindestens ein Jahr Berufspraxis und im Fall des Absatzes 1 Nummer 2 insgesamt mindestens zwei Jahre Berufspraxis.

(3) Die Berufspraxis nach den Absätzen 1 und 2 soll wesentliche Bezüge zur Tätigkeit eines Geprüften Logistikmeisters / einer Geprüften Logistikmeisterin aufweisen.

(4) Abweichend von den in den Absätzen 1 und 2 genannten Voraussetzungen ist zur Prüfung auch zuzulassen, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) erworben zu haben, die eine Zulassung zur Prüfung rechtfertigen. Der Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung ist durch eine erfolgreiche abgelegte Prüfung nach §4 der Ausbilder- Eignungsverordnung oder durch eine andere erfolgreich abgelegte vergleichbare Prüfung vor einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Bildungseinrichtung oder vor einem staatlichen Prüfungsausschuss nachzuweisen. Der Prüfungsnachweis ist vor der letzten Prüfungsleistung zu erbringen.

 

Seminarinhalt

 

Grundlegende Qualifikationen:

– Rechtsbewusstes Handeln

– Betriebswirtschaftliches Handeln

– Anwendung von Methoden der Information, Kommunikation und Planung

– Zusammenarbeit im Betrieb

– Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten

 

Handlungsspezifische Qualifikationen:

Handlungsbereich „Logistikprozesse“

– Logistikkonzepte

– Leistungserstellung

– Prozesssteuerung und -optimierung

 

Handlungsbereich „Betriebliche Organisation und Kostenwesen“

– Betriebliches Kostenwesen und Logistikcontrolling

– Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz

– Qualitätsmanagement

 

Handlungsbereich „Führung und Personal“

– Personalführung

– Personalentwicklung

 

Bestandteil der Industriemeisterausbildung ist auch die Ausbildung zum Ausbilder (AEVO). Diese stellt sicher, dass Auszubildene im Betrieb durch den Meister optimal angeleitet werden. In vielen Vorbereitungsseminaren zum Industriemeister Metall muss die Vorbereitung zur Ausbilderprüfung (AEVO) extra gebucht werden.

 

Finanzielle Unterstützung sowohl für die Teilnahme an einem Vorbereitungsseminar als auch zu den Prüfungsgebühren bieten...

 

...Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) (Meister-BAFöG), Soldatenversorgungsgesetz (SVG), Refinanzierung über die Steuer (EstG), Betriebliche Förderungen, Begabtenförderung (über IHK).

 

 

 

 

 

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